Zugegeben, mit uns Vierbeinern hat man's manchmal nicht leicht. Aber die Menchen sind auch eine eigenartige Art. Doch egal, Hauptsache es gibt mich, denn ich kann den Zwei- und Vierbeinern die Welt erklären. Auf dieser Seite lesen Sie mehr über das, was ich mir so denke - schnuppern Sie doch mal rein in Kimba's Welt! Macht echt Spaß! Regt auch manchmal zum Nachdenken an und zeigt, dass manches ganz einfach zu lösen wäre. Übrigens: Ich freue mich auch über Fan-Post - am besten per Email an marionfriedl@t-online.de !
Martin Rütter hilft - dafür hat er aber ein Lob verdient
Super! Toll! Endlich! Gott sei Dank! Bevor ich noch weiter vor Begeisterung heule und einen Freudentanz veranstalte, sollte ich mal sagen, was mich so freut: Auf Vox hat der Tierpsychologe Michael Rütter Spenden gesammelt für arme Schweine - äh Tiere - und das gleich zwei Mal! "Michael Rütter hilft", hat diese zweiteilige Sendung geheißen und ich sage dafür ganz laut: Dankeschön! Endlich wurde im Fernsehen mal für Tiere gesammelt (und endlich hat der Rütter mal nicht die Tiere im Fernsehen getrietzt - aber das nur so nebenbei). Ohne den Tierschutz wären die armen Viecher alle aufgeschmissen, aber Gott sei Dank gibt's ja Fernsehsender und Zweibeiner, die für diese notleidenden Tiere Spenden sammeln und ihnen helfen. Weiter so! Schließlich wird das Geld ja nicht nur an Weihnachten gebraucht, sondern das ganze Jahr über.
P.S.: Noch ein dickes Lob für den Hundeprofi: Jetzt hat er doch glatt noch eine Hunde-Quiz-Show auf die Mattscheibe gebracht und die war witzig, interessant und brachte wieder Geld für den Tierschutz ein. Danke! Respekt! Freue mich schon auf die nächste Show!
Vor dem Unterschleißheimer Nikolaus habe ich Respekt!
Was es alles gibt auf der Welt! Etwas mulmig war mir schon, als ich auf dem Unterschleiß-heimer Christ-kindlmarkt den Nikolaus ge-troffen habe. Aber der war dann doch ganz nett. Vielleicht lag's ja daran, dass ich so brav Pfötchen ge-geben habe... Lieber erst mal ein wenig einschleimen, dachte ich mir - und schon hat er die Rute beiseite gelegt. War ein echt guter Plan! Aber woher der wusste, dass ich Kimba heiße? Egal, ich war froh, als ich mit Frauchen wieder gehen durfte. Der Budenzauber hat mir dann doch besser gefallen.
Unglaublich, dass das unglaubliche Quiz der Tiere nur Menschen hilft!
Ich schaue das unglaubliche Quiz der Tiere auf ARD gerne an und kläffe schon mal so einen Elefanten oder Affen an. Aber ich finde es schade, dass der Erlös immer nur für Menschen verwendet wird, wie es bei so vielen anderen Benefiz-Quizrunden auch passiert. Dabei gäbe es doch so viele Projekte mit Tieren, die das Geld auch verdient hätten und es dringend brauchen können. Solche Projekte helfen letztlich auch den Menschen. Ich denke da zum Beispiel an Rettungs- und Lawinenhunde, an die Ausbildung von Blinden- und Behindertenhunden, die Therapietiere für Kinder und Senioren, das therapeutische Reiten oder das Therapie-Schwimmen mit Delfinen.
X-Factor: Nessun dorma mit Nica & Joe war zum Heulen schön!
Habt Ihr's gestern gesehen? Nica & Joe haben bei X-Factor mit Nessun dorma die nächste Runde bei den Live-Shows erreicht. Und ich habe mitgeholfen! Ich fand's nämlich so schön, dass ich begeistert mitgeheult habe, damit Frauchen zum Telefonhörer greift und meine Voting-Stimme für das Duo abgibt. Das hat sie auch gemacht. Und nicht nur das: Ich habe mit dem Tenor so schön mitgesungen, dass mir Frauchen den Namen Kimba Pavarotti verliehen hat. Da bin ich schon mächtig stolz darauf - auch wenn man für mich nicht voten kann.
Glückwunsch Ihr tollen Piraten!
Piraten sind gar nicht so schlimm. Zumindest nicht unsere deutschen Piraten. Die entern nur mal gerade eben den Berliner Senat! Ahoi, aber auch! Frauchen sagt, das ist gut so und wenn ich ihr so zuhöre, kann ich nur sagen: Frauchen, mach' bei der nächsten Bundestagswahl Dein Kreuz bei den Piraten, damit die nicht kentern! Eine Politik zum Mitmachen, eine bedingungslose Grundsicherung für die Bürger, Mindestlöhne, Freiheit im Internet, kostenlos mit der S- und U-Bahn fahren - wir sind dabei! Ist ja auch Zeit geworden, dass ein frischer Wind die politischen Segel bläht und es volle Kraft voraus zu einem neuen Ufer geht! Ich gratuliere den Piraten zu den knapp 9 % bei der Wahl, auch wenn ich's schade finde, dass die Tierschutzpartei nur 1,5 % gekriegt hat. Aber man kann halt nicht alles haben und vielleicht klappt's ja noch, wenn die Tierschützer sich was von den Piraten beibringen lassen. Oder die Piraten haben vielleicht auch ein tierisch gutes Herz. Schließlich schwimmen ja auch in den Meeren Haie, Wal, Pinguine, Robben und sonst noch was rum und den Eisbären schmilzt der Boden unter den Pfoten weg...
Danke! Die Serengeti darf leben!
Da muss ich doch mal ein dickes Dankeschön für den Präsidenten von Tansania wuffen! Dort wollte man doch glatt einen Highway mitten durch die Serengeti bauen und damit den Wildtieren ihre Wanderwege und ihre Heimat kaputt machen. Jetzt hat der Präsident aber ein kluges Machtwort gesprochen und diese Schnellstraße scheint erst mal vom Tisch zu sein. Stattdessen wird der Highway wohl als Umgehung um den Serengeti-Nationalpark herum gebaut. Vielleicht hat er ja an Bernhard Grzimeks Film "Serengeti darf nicht sterben" gedacht. Der Grzimek würde sich auch über die Rettung der Serengeti freuen - genauso wie die Wildtiere und wie ich. Klasse! Super! Danke!
Nein zum Kommunismus, denn "Geld ist geprägte Freiheit"!
Gesine Lötzsch von den Linken hat eine Kommunismus-Debatte angezettelt. Mein gesunder Hundeverstand sagt mir, dass dieser Kommunismus Blödsinn ist. Alle sind gleich, heißt es im Kommunismus. Wenn alle Hunde gleich wären - das wäre saulangweilig. Oder: Jeder soll gleich viel haben. Wenn ich so viel zu fressen bekomme wie ein Bernhardiner, dann wird aus mir ein Mastschwein und würde der Bernhardiner nur meine Ration bekommen, wäre er bald ein magersüchtiges Model. Bedenklich ist es, dass laut einer Umfrage 72 % West- und 80 % Ostdeutsche nichts gegen ein Leben in einem sozialistischen Staat hätten. Das würde auch den Verzicht auf Freiheit bedeuten. Nicht mit mir! Dann gäbe es keinen Hunde-Urlaub mehr in den österreichischen Bergen oder am Strand in Italien. Da glaube ich lieber dem Schriftsteller Fjodor Dostojewski, der mal sagte: "Geld ist geprägte Freiheit". Ein schlauer Spruch, denn würden alle genug verdienen, wäre die Unzufriedenheit nicht so groß. Stattdessen gibt es immer mehr Arme und Geringverdiener. Ich sage: Weg mit der Dumping- und Umsonst-Mentalität, den Ein-Euro- und Mini-Jobs; her mit anständigen Löhnen und Honoraren, von denen man leben kann! Das würde den Menschen Wohlstand, Zufriedenheit und persönliche Freiheit bringen. Das Leben könnte so schön und so einfach sein!
Ich will nicht schielen wie das Opossum Heidi!
Verstehe ein Hund diese Menschen! Da sehen sie Bilder vom Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo und reihum höre ich die Leute rufen: "Ach, ist die süüüß!" Dabei haben die Zweibeiner doch das Schönheitsideal: Schlank und mit schönen Augen. Diese Beutelratte aber ist übergewichtig und schielt auch noch. Okay, vielleicht ist sie ja ganz putzig, aber mir macht sie Angst, denn so will ich nie im Leben aussehen! Als dann auch noch Frauchen gesagt hat, dass Heidi schielt, weil sie zu dick ist und die Fettpolster nicht nur am Bauch zu sehen sind, sondern auch noch am Sehfehler schuld sind, stand für mich endgültig fest: Ich will nicht zunehmen und schielen! Vorsichtshalber habe ich meinen Futternapf abgrundtief ignoriert - zumindest so lang, bis mein Magen schlimmer geknurrt hat als ein Wolf...
Klimaerwärmung? Ich merke nichts davon!
Dieser Sommer ist zum Knurren und Murren! Zwei Tage Sommer und dann ein Gewitter, das mindestens eine Woche lang bleibt. Und wovon reden die Politiker? Von der Klimaerwärmung! Na, wenn das hier in Bayern eine Klimaerwärmung ist, dann bin ich froh, dass ich einen dicken Pelz habe. Dabei wäre es gar nicht so schlecht, wenn es wärmer würde: Spart glatt die Reisekosten zum Great Barrier Reef in Australien, wenn man die bunten Fischerl im Chiemsee anschauen kann. Auf dem Schleißheimer Schlosskanal würden die Gondolieres dahin schippern und "O sole mio" singen. Von wegen Safari in Kenia - Waldelefanten gäb's dann auch im Bayerischen Wald. Die Bergwälder werden ohnehin zu Regenwäldern und das ist dann neuer Lebensraum für die Orang Utans, denen man auf Borneo das Zuhause unterm Hintern abholzt. Okay, ich müsste an eine Palme pinkeln und nicht mehr an eine deutsche Eiche. Und die grünen Wiesen würden von der Sonne verbrannt. Das wäre blöd. Aber statt der Wiesen könnten ja Savannen für Antilopen, Nashörner und diese dusseligen Katzen entstehen - na, wie heißen sie denn noch: Ja, Geparden und Löwen meine ich. Am Bodensee könnten sie einen Sandstrand wie in Abu Dhabi anlegen - nur die Wolkenkratzer sollten sie sich sparen. Apropos sparen: Heizkosten, Winterreifen, Winterdienst - alles überflüssig und das Leben wäre um einiges billiger. Ach ja, schön wäre es, wenn's wärmer wäre... Aber stattdessen regnet es Katzen und Hunde (vor allem ersteres stört mich). 9 Monate Sommer und eine kleine (wohlgemerkt kleine!) Regenzeit - das wäre toll! Aber daraus wird wohl nichts. Naja, vielleicht gibt's ja noch Gerechtigkeit für so einen miesen Sommer und der Winter fällt heuer aus. Kein Schnee, kein Eis, keine kalten Pfoten - die Hoffnung stirbt zuletzt!
Zu heiß im Zug? Von den Afrikanern lernen!
Menschen sind komisch! Sie reden von der Klima-Erwärmung, aber sie richten die Klima-Anlagen in den Zügen nicht darauf aus. Und weil ihnen im Gegensatz zu uns Hunden zwei Beine fehlen, sind sie langsamer als wir. Also bauen sie Züge mit Rädern und sind damit viel schneller als wir. An diesem Tempo liegt es wahrscheinlich auch, dass viele Züge keine Fenster mehr haben, die man im heißen Sommer öffnen kann. Wäre aber wichtig, vor allem wenn man an der Klima-Anlage spart. Hätte ich denen aus eigener Erfahrung sagen können, schließlich haben wir Hunde auch keine Klima-Anlage eingebaut und können bei Hitze ohne Schatten und ohne Wasser hops gehen. Wie die das wohl in Afrika oder Südeuropa machen? Wetten, dass die funktionierende Klima-Anlagen oder langsamere Züge mit bedienbaren Fenstern haben? Mein Tipp: Von den Afrikanern lernen - die sind auch bei Hitze und in vollen Zügen unterwegs. Die schwitzen auch, aber bevor sie der Schlag trifft, machen sie ein Fenster auf. Clever, oder?